Anfrage zur Neuordnung der Mittagstisch Versorgung städtischer Kindergärten

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie uns berichtet wurde wird die Mittagstisch Versorgung der städtischen Kindergärten zum Teil oder vollständig neu organisiert. In diesem Rahmen wurde uns bekannt, dass eine größere Anzahl von Eltern mit der neuen Verfahrensreglung sehr unglücklich ist und weiter die neu festgelegten Gebühren auf Unverständnis stoßen.

In einem Schreiben vom Februar 2015 antwortet die Verwaltung auf Anfragen von besorgten Eltern, dieses Schreiben liegt uns vor lässt aber dennoch Fragen offen.

Ich bitte sie uns aus diesem Grund neben den hier noch folgenden Fragen, den Verlauf und die Gründe für die Umstrukturierung zu erläutern.

1. In ihrem Schreiben vom 04.12.2015 beziffern sie die Kosten pro Mahlzeit mit 2,40€ und kalkulieren mit 20 abzurechnenden Tagen pro Monat. Als Endsumme wird eine Verpflegungsgebühr von 52€ benannt. 20 Mahlzeiten je 2,40€ ergeben unserer Berechnung nach aber 48€, wie setzt dich diese Differenz von 4€ zusammen?

2. In einigen städtischen Kindergärten sollen Vorschulkinder laut uns vorliegenden Berichten, im letzten Kindergartenjahr einmal wöchentlich an einer Vorschulförderung teilnehmen. Kinder die sonst nicht an der 45 Stunden Betreuung teilnehmen, müssen so einmal in der Woche das Mittagessen im Kindergarten mit in Anspruch nehmen. Bisher soll es möglich gewesen sein, dieses Essen einzeln abzurechnen. Ist es zutreffend das für diese Kinder die sonst in der 25 Stunden Betreuung verankert sind, trotz nur einmaligen Essen pro Woche die volle Verpflegungsgebühr von 52€ fällig wird?

3. Gibt es Überlegungen statt eines starren Tarifsatz von 52€, auch Staffelungen anzubieten wie es Appetito mit anderen Kindergärten bereits organisiert hat. So ist bekannt, dass bei kirchlichen Trägern eine Versorgungsgebühr für 3 oder 5 Mahlzeiten pro Woche vereinbart werden kann. Warum werden solche oder andere Staffelungen (1x Essen pro Woche wie oben angeführt) nicht auch in städtischen Einrichtungen angedacht?

4. Ist es zutreffend, dass die Neuordnung der Gebühren zum Teil ohne die notwendige Zustimmung der Elternbeiräte festgelegt wurde?

 

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